Indischer Weihrauch

Immer mehr Menschen verspüren den Drang, kleinere Erkrankungen mit natürlichen Mitteln zu behandeln oder in der Kosmetik auf chemische Zusätze zu verzichten. Der Trend geht zurück zur Natur. Ein altes, wiederentdecktes Heilmittel ist der Indische Weihrauch.

Der Indische Weihrauch

Der Indische Weihrauch (Boswellia serrata), oder auch Shallaki, wächst, wie der Name schon verrät, hauptsächlich in Indien in trockenen Wäldern, wie sie am Fuß des West-Himalayas zu finden sind. Von dem bis zu 18 m hohen Baum werden die Rinde und das Harz, aus dem auch Öl gewonnen werden kann, in der Naturheilkunde verwendet. Alle Bestandteile werden auch in der indischen Ayurveda verwendet. Die häufigste Verwendungsform ist das getrocknete Harz, das auch in Kapselform erhältlich ist.

Wirkungsweise

Die im Indischen Weihrauch enthaltene Boswellinsäure wirkt vor allem entzündungshemmend. In verschiedenen Forschungen wurden auch schmerzstillende Wirkungen und eine antineoplastische (Wirkung gegen Krebs) Wirkung festgestellt, diese sind jedoch noch nicht hinreichend untersucht.

Anwendung

Die Rinde des Weihrauchs ist süß, kühlend und stärkend, sie findet Anwendung bei Asthma, Durchfallerkrankungen und Hauterkrankungen.
Das Harz ist süß, bitter und astringent (zusammenziehend). Es wird bei einer Vielzahl von Krankheiten angewendet, von Fieber über Krämpfe während der Menstruation bis hin zur unterstützenden Behandlung von tumorösen Erkrankungen. Das Öl wird äußerlich bei Geschwüren und Ringelflechten verwendet.

Die entzündungshemmende Wirkung des Indischen Weihrauchs macht man sich bei einer chronischen Entzündung, wie sie bei Rheuma, Arthritis oder entzündlichen Darmerkrankungen vorliegt, zu Nutze. Auch bei Multipler Sklerose oder Morbus Crohn, einer Erkrankung des Darms, kann der Indische Weihrauch anwendet werden. Insbesondere seine entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften wirken hier lindernd und können sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.

Der indische Weihrauch ist dabei auch für eine Langzeitbehandlung geeignet. Bei der Dosierung ist ein kundiger Arzt hinzuzuziehen oder die Verwendung von Fertigpräparaten zu empfehlen.

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